November 14, 2017

Vision des Unternehmens

Firmen haben heutzutage oft eine Vision erklärt, welche die Ziele und die Position des Unternehmens in der Gesellschaft widerspiegeln. Damit zeigen nicht nur größere Untenehmen ihr Soziales Engagement oder den Anspruch an die eigenen Produkte, als Zeichen der Wertschöpfung für den Kunden. Diese Vision kann bereits ein Slogan im Werbetext eines Unternehmens sein. Als hervorragendes Beispiel für eine Vision und dessen Umsetzung in die Marketingmaßnahmen ist der Elektro-Discounter Saturn. Der Slogan der scheinbar die Werbelandschaft auf den Kopf gestellt hat „Geiz ist geil“ spiegelt die Vision des Unternehmens wider und wird in dem ganzen Unternehmen so verstanden. Der Zusammenhang zwischen dieser Aussage und der Gestaltung des Unternehmens und somit das Ziel eines kundenorientierten Verhaltens mit scheinbar niedrigster Gewinnspanne als Image des Discounters wird sehr deutlich. Es versteht sich hier von selbst, dass der angesprochene Kunde das Gefühl haben soll, die günstigen Preise sind Resultat der knappen Kalkulation und Einsparung an möglichst allen sichtbaren Stellen. Also wäre dieser Slogan in Verbindung mit einer exklusiven Modeboutique, mit aufwendigen Werbemaßnahmen kontraproduktiv. Dies würde den Kunden in seiner Einstellung zum Unternehmen völlig verunsichern. Und wie bereits öfters in der Vergangenheit beobachtet werden konnte, ist das Vertrauen des Kunden in das Unternehmen oft mehr Wert, als der bloße Preis oder die Eigenschaft des beworbenen Produktes. Hierfür zeigt sich doch deutlich die Macht der Marke und als beispielhaft in der Automobilbranche. Der Deutsche Autokäufer zahlt bis zu 20 % höhere Preise  für deutsche Fabrikate im mittleren Segment. Das Image des Deutschen Herstellers hat durch sein Image eine viel höhere Wertigkeit erhalten, als die Eigenschaften, Ausstattung  des Fahrzeuges und der Service. Also zeigt sich, dass es durchaus Sinn macht, die Vision langfristig und zielstrebig im ganzen Unternehmen zu verbreiten und nach Außen zu tragen. Die Vision sollte somit auch über dem Trend stehen, da Trends in Ihrer Art ständig wechseln und für das Image des Unternehmens nicht sehr aussagekräftig sind. Die genaue Bestimmung der Vision und die Auswirkung auf den Marketing-Mix wurden bereits mehrfach in der Betriebswirtschaft analysiert und in Modelle gefasst. Es ist eine reine Detailfrage an dieser Stelle die Vision von der Mission in der Hierarchie zu trennen und genau festzulegen. Jedoch kann man sagen, dass die richtige Beschreibung der Vision die weiteren Unterziele deutlicher erklären lässt.

Die Vision, die sich oft nur in einer simplen Aussage deutlich macht, könnte zum Beispiel „Holz ist unser Leben“ oder „Kompetenz in Holz“ sein. Natürlich ist dieser Slogan bereits oft genutzt worden. Genau deshalb zeigt er gut, wie weitere Aussagen daraus resultieren können. So lassen sich daraus konkrete Grundwerte ableiten, die dann für die Marketingentwicklung ausschlaggebend sind. Holz wäre dann nicht nur das zu verkaufende Produkt, sondern man hat sich langfristig darauf versteift, kompetent in diesem Bereich zu sein, also spezialisiert und somit stark in der Branche, und am Standort zu sein. Es zeigt auch, dass es seit dem Entstehen des Unternehmens Grundlage für das Agieren am Markt war, Holz zu verkaufen. Die emotionale Bindung kann natürlich daraus abgeleitet werden, mit der Interpretation, dass es schon fast das Lebenswerk ist, sich damit auseinander zu setzen. Auch die Entwicklung von Holzprodukten und die Aktualität in der Vielfalt soll Ziel des Unternehmens sein.

Diese Aussagen haben maßgeblichen Charakter bei der Gestaltung weiterer Maßnahmen. Hat man sich also festgelegt, was für das Unternehmen steht, kann man dies nun auch als Standpunkt nach außen tragen. Das kann auf mehreren Wegen geschehen. Die wichtigste Instanz ist das Unternehmen selbst, die Mitarbeiter müssen diese Vision verstanden haben und verkörpern können. Also ist die Vision auch ausschlaggebend für die Personalentscheidungen im Unternehmen. Das trifft oft für die Qualifikation von Personal zu, ob es nun geschultes Fachpersonal sein soll, oder nur einfache ungelernte Arbeiter. Der Servicegrad kommt in diesem Zusammenhang auch zum tragen. Man kann Kompetenz nur durch entsprechende Beratung, Hilfestellung und Problemlösung verkörpern.

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